Karotten-Kraut: fermentierte geraspelte Karotten
Karotten-Kraut entsteht wie Sauerkraut: geraspelte Karotten mit 2 % Salz kneten, bis Saft austritt, fest ins Glas drücken und gären lassen – ganz ohne Salzlake. Nach fünf bis sieben Tagen bei Zimmertemperatur reift es zwei bis drei Wochen kühl nach. Geriebener Ingwer, etwas Apfel, Kümmel oder Koriander würzen es; als Topping passt es auf Salate, Brote und Bowls.
- Gärdauer
- 5–7 Tage
- Arbeitszeit
- ca. 25 Min.
- Basismenge
- 500 g
- Zutaten
- 2
Zubereitung
6 Schritte · danach 5–7 Tage Gärzeit
- Karotten waschen, schälen und grob raspeln oder in feine Streifen schneiden.
- Salz und Gewürze nach Wahl zugeben – etwa geriebenen Ingwer, etwas geriebenen Apfel, Kümmel oder Koriandersamen.
- Fünf bis zehn Minuten kräftig mit den Händen kneten, bis die Karotten weicher werden und sich Saft in der Schüssel sammelt.
- Schichtweise ins Glas füllen und jede Schicht fest andrücken, damit keine Luft bleibt und der Saft nach oben steigt. Oben drei bis vier Zentimeter frei lassen.
- Den restlichen Saft darübergießen und beschweren – alles muss bedeckt sein.
- Verschlossen an einem dunklen Ort bei Zimmertemperatur gären lassen und einen Teller unterstellen. Lässt das Blubbern nach, im Kühlschrank oder kühlen Keller zwei bis drei Wochen nachreifen lassen.
Hinweise
Häufige Fragen
Warum braucht Karotten-Kraut keine Lake?
Beim Kneten zieht das Salz so viel Saft aus den geraspelten Karotten, dass sie sich selbst bedecken – genau wie Kohl beim Sauerkraut.
Warum rechnet das Salz hier nach dem Gemüse?
Ohne Wasser gibt es nur das Karottengewicht als Bezug: 2 % davon, also 20 g pro Kilo. Bei Sticks in Lake zählt dagegen das Wasser, siehe das Grundrezept.
Wie lange hält Karotten-Kraut?
Kühl und dunkel mehrere Monate, solange es von Saft bedeckt bleibt und mit sauberem Besteck entnommen wird.