Gemüse · 1. Fermentation
rote bete · grundrezept
Herbst
Fermentierte Rote Bete: Grundrezept mit 2 % Salzlake
Für fermentierte Rote Bete brauchst du nur rohe Knollen, Wasser und Salz – 20 Gramm pro Liter. Die Scheiben liegen mindestens sechs Tage in der Lake und werden dabei mild-säuerlich und weicher. Wichtig ist rohe Rote Bete: In gekochter sind die Bakterien abgestorben, die für die Gärung nötig sind.
- Gärdauer
- 6–7 Tage
- Arbeitszeit
- ca. 20 Min.
- Basismenge
- 1 kg
- Zutaten
- 3
Zubereitung
6 Schritte · danach 6–7 Tage Gärzeit
- Rote Bete schälen und in Scheiben von einem halben bis einem Zentimeter hobeln oder schneiden – am besten mit Handschuhen, die Farbe geht schlecht ab.
- Salz im Wasser auflösen. Lieber etwas mehr Lake anrühren, der Rest wird weggegossen.
- Die Scheiben in ein sauberes Glas schichten und es nur zu etwa drei Vierteln füllen.
- Mit Lake bedecken und beschweren, sodass nichts herausragt.
- Deckel nur locker auflegen oder ein Glas mit Ventil verwenden und bei Zimmertemperatur gären lassen. Zwischendurch nicht ständig öffnen.
- Schmeckt es, in den Kühlschrank stellen – dort bleibt der Geschmack lange erhalten.
Hinweise
Häufige Fragen
Rohe oder gekochte Rote Bete?
Roh. Beim Kochen sterben die Bakterien ab, die die Gärung tragen – und weich wird die Rote Bete beim Fermentieren ohnehin.
Wie lange muss Rote Bete fermentieren?
Mindestens sechs Tage, gern eine Woche. Wer es kräftiger mag, lässt sie mehrere Wochen gären – der Geschmack wird dann immer intensiver.
Kann ich aus Roter Bete auch ein Getränk machen?
Ja, als Rote-Bete-Kwass: Rote-Bete-Stücke gären dafür mit Ingwer in Salzlake, getrunken wird die Flüssigkeit.